Evangelischer Kirchenkreis Hanau - Solidarität mit den Opfern des Anschlags in Hanau

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

viele Menschen nehmen Anteil und trauern um die Opfer der Terrortat in Hanau am Mittwochabend. Allen, die betroffen sind, möchten wir unsere tief empfundene Anteilnahme zum Ausdruck bringen. Insgesamt sieben Notfallseelsorgekräfte hielten in der Nacht auf Donnerstag mit den Angehörigen den Schmerz und die Ohnmacht aus oder begleiteten die Einsatzkräfte nach ihrem Einsatz. Auch am Tag danach stehen Pfarrer und Mitarbeitende betroffenen Angehörigen zur Seite. Einige der Opfer waren in kirchlichen Einrichtungen wie dem Jugendzentrum Kesselstadt und der Fachstelle Pilot bekannt und geschätzt. Die Mitarbeitenden dort sind tief bestürzt und ringen darum, wieder Fuß zu fassen. Schulpfarrerinnen und -pfarrer bieten in Schulen seelsorgerliche Begleitung an und schaffen Raum, der Trauer Ausdruck zu verleihen.

Unser Mitgefühl gilt den Familien und Angehörigen der Opfer. Wir stehen für ein unbedingt friedliches und gutes Miteinander der verschiedenen Religionen und Kulturen und pflegen dies seit Jahren in freundschaftlicher Verbundenheit. Daran soll auch diese schreckliche Tat nichts ändern. In vielen Kirchen wird heute und auch in den nächsten Tagen in Gottesdiensten, Mahnwachen und Schweigeminuten der Opfer gedacht und ein Zeichen gegen den Rassismus gesetzt. Wir verstehen das als Ausdruck der Freundschaft über die Grenzen von Konfession und Religion hinweg.

Für den Evangelischen Kirchenkreis Hanau

Dekan Dr. Martin Lückhoff

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Einstieg in die MailSeelsorge

Seit Dezember 2019 beteiligt sich die ökumenische TelefonSeelsorge Main- Kinzig an der bundesweit organisierten „TelefonSeelsorge im Internet“

3 Monate - mindestens 30 Stunden - dauerte die Schulung in der MailSeelsorge, der sich zwölf erfahrene Mitarbeitende der ökumenischen TelefonSeelsorge Main-Kinzig unterzogen haben.

Seit 25 Jahren gibt es unter dem Dach der TelefonSeelsorge auch Seelsorge über Mail und Chat. Inzwischen sind von den 105 TelefonSeelsorge-Stellen in Deutschland 47 in der MailSeelsorge und 46 in der ChatSeelsorge engagiert.

Anders als am Telefon sind die Ratsuchenden jünger: 52 % zwischen 15 und
29 Jahren. Suizidale Themen werden häufig - nämlich in 42 % aller Kontakte  - angesprochen.

Manchmal ist es für die Ratsuchenden leichter, die Dinge, die sie belasten, schriftlich auszudrücken. Das kann helfen, Struktur in die oft chaotischen Gefühle zu bekommen. Die MailSeelsorger*innen geben Resonanz, klären und unterstützen die Ratsuchenden, einen gangbaren Weg in ihrer Not zu finden. Manchmal bleibt es bei einem einmaligen Kontakt, oft kommt es zu einem längeren Austausch. Insgesamt kam es 2019 zu 35.424 Mails von Ratsuchenden an TelefonSeelsorge. Die Nachfrage an "TelefonSeelsorge im Internet" ist anhaltend groß.

Die MailSeelsorgerInnen antworten in der Regel innerhalb von 48 Stunden. Wie am Telefon ist der Kontakt mit der MailSeelsorge anonym und kostenfrei. Die Datensicherheit unterliegt besonderen Standards.

Christine Kleppe

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Neujahrsempfang der Ehrenamtlichen
 
Viele waren da - weit über 40 kamen, immer neue Stühle mussten gestellt werden. Das Kuchenbüffet war reichlich bestückt. Die Tische wunderschön gerichtet. Die Stimmung war beschwingt - die Begegnungen ernst und heiter, überraschend und herzlich. Verabschiedungen wurden begangen, Jubiläen gefeiert, neue Projekte gewürdigt, Grüße ausgerichtet. Ein guter Beginn für das neue Jahr.
 
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Neue Ausbildungsgruppe am Start
 
 
7 Frauen und 4 Männer haben Mitte Januar mit der Ausbildung als Ehrenamtliche in der TelefonSeelsorge begonnen.
 
Die Ausbildung dauert bis Februar 2021.
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Pröpstin des Sprengels Hanau-Hersfeld zu Besuch in der TelefonSeelsorge Main-Kinzig

"Ich gehe nachdenklich!" sagt sie am Ende ihres Besuchs.

Pröpstin Sabine Kropf-Brandau ist Pröpstin des neu zugeschnittenen Sprengels Hanau-Hersfeld, sozusagen die Vertreterin der Bischöfin der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck in der Region.

Aus ihrem ursprünglichen Sprengel Hersfeld war ihr die Arbeit der TelefonSeelsorge nicht bekannt. Deshalb war sie interessiert, diese in der Region Hanau näher kennenzulernen.

Am 11. Dezember besuchte sie die ökumenische TelefonSeelsorge Main-Kinzig. Für zwei Stunden übernahm sie den Dienst am Seelsorge-Telefon und erlebte hautnah die unterschiedlichen Anliegen der Anrufenden.

Es folgte ein Gespräch mit einigen Ehrenamtlichen. Besonders interessierte die Pröpstin das, was die Ehrenamtlichen motiviert, sich auf dieses anspruchsvolle Ehrenamt einzulassen.

Seelsorge sei das "Kerngeschäft" von Kirche, betonte die Pröpstin. TelefonSeelsorge sei Seelsorge in der Kirche, erreichbar rund um die Uhr, in Zeiten, wo sonst niemand ansprechbar ist.

Sie äußerte großen Respekt für das Engagement der Ehrenamtlichen und dankte ausdrücklich für deren Dienst.

Christine Kleppe

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Herbstbrunch am 19. Oktober

Christine Kleppe, Leiterin der ökumenischen TelefonSeelsorge Main-Kinzig und Rainer Broßmann, Leiter des Franziskushauses in Hanau
(Foto: privat)
 

"Menschen von der Straße - das Angebot der ökumenischen Wohnungslosenhilfe in Hanau"

Unter diesem Motto fand am 19. Oktober der "Herbstbrunch" der Ehrenamtlichen der TelefonSeelsorge Main-Kinzig statt.

Rainer Broßmann, der Leiter des "Franziskushauses", berichtete anschaulich über die verschiedenen Bereiche der Arbeit seiner Einrichtung und stellte sich den Fragen der Ehrenamtlichen.

Der "Herbstbrunch" dient neben dem Austausch der Ehrenamtlichen untereinander auch dem Einblick in die Arbeit von Beratungsstellen und Hilfeangeboten in der Region.

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Ein schönes Fest und ein festlicher Gottesdienst

Einsegnung der neuen Telefonseelsorgerinnen und Telefonseelsorger:

"Gott Vater Sohn und Heiliger Geist, gebe Dir seine Gnade, Schutz und Schirm vor allem Bösen, Stärke und Hilfe zu allem Guten, dass Du bewahrt wirst zum ewigen Leben."

Foto: Dagmar Drescher

10 Frauen und Männer wurden am Samstag, den 18. Mai als Telefonseelsorgerinnen und Telefonseelsorger eingesegnet und für ihren Dienst in der ökumenischen Telefonseelsorge Main-Kinzig beauftragt.

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Neujahrsempfang 2019
"Suche den Frieden und jage ihm nach!" - Unter dieser Jahreslosung stand der Empfang der Ehrenamtlichen

Frieden suchen

Jubiläen begehen

Gottesdienst feiern

Essen und Trinken

Danke sagen

heiterer Himmel

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Wechsel des Vorsitzes im Vorstand

In der Vorstandssitzung am 13. November wurde Pfarrer Rainer Seitz (in der Mitte) zum Vorsitzenden des Vorstands der Ökumenischen Telefonseelsorge Main-Kinzig gewählt.
Seine beiden Stellvertreterinnen sind Ulla Rupietta (links) und Dagmar Drescher (rechts). Der Vorsitz im Vorstand wechselt laut Satzung jährlich zwischen den Vertretern der evangelischen Kirche, der römisch-katholischen Kirche und der Vertreterin der Freikirchen.

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Auf Einladung des Bundespresseamtes in Berlin

Organisiert über das Wahlkreisbüro von Dr. Sasche Raabe waren vom
24.-27. Juli 2018 10 Ehrenamtliche der ökumenischen Telefonseelsorge Main-Kinzig in Berlin.
Das Bundespresseamt bietet den Abgeordneten des Deutschen Bundestages die Möglichkeit, Gruppen nach Berlin einzuladen, vorzugsweise Bürgerinnen und Bürger, die sich durch besonderes soziales und ehrenamtliches Engagement auszeichnen.
Die Reise bot einen umgangreichen Einblick in das politische Berlin sowie in die jüngere deutsche Geschichte:
Führung durch den Bundestag, Gespräch im Bundespresseamt, Führungen durch das Dokumentationszentrum "Topographie des Terrors", der Gedenkstätte Postdamer Abkommen - Schloss Cecilienhof, in der Stasi-Gedenkstätte Lindenstraße und im Haus der Wannsee-Konferenz - um nur einige Punkte zu nennen.

Die Resonanz der Reisenden auf das Erlebte war Begeisterung, aber auch Nachdenklichkeit:
"Es war ein gut zusammengestelltes, ausführliches, anstrengendes Programm - bestens organisiert. Die Führung durch die Gedenkstätte Lindenstraße in Potsdam mit Herrn N. N. hat mich sehr beeindruckt - eine echte Stasi-Akte, eine authentische, berührende Lebensgeschichte!" (Eine Ehrenamtliche)

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Wir feiern mit der Ökumenischen Telefonseelsorge Untermain

Die Ökumenische Telefonseelsorge Untermain feiert ihr 20jähriges Jubiläum.

Von Anfang an ist unsere Stelle mit der benachbarten Telefonseelsorge verbunden - durch die Anrufenden, durch gemeinsame Fortbildungen der Ehrenamtlichen oder durch Treffen der Stellenleiterinnen.

Am 14. Juni wurde im Martinus-Haus in Aschaffenburg anlässlich der Jubiläumsfeierlichkeiten die Ausstellung  „Aus Worten können Wege werden“ eröffnet.

Christiane Knobling (Telefonseelsorge Untermain) und Christine Kleppe (Telefonseelsorge Main-Kinzig) bei der Ausstellungseröffnung